GCI-Forex-Ressourcen

Glossar und Begriffserklärungen

Brief-Kurs (Angebot): Preis, zu dem der Händler/Broker bereit ist zu verkaufen.
 

Drawdown: Die Größe des Verlustes des Kontoguthabens, entweder in Prozent oder Dollar, von der Spitze bis zum späteren Tal. Zum Beispiel, wenn der Kontostand des Händlers von 10.000$ auf 20.000$ steigt, dann auf 15.000$ fällt, dann aber wieder auf 25.000$ ansteigt, würde dieser Händler einen maximalen Drawdown von 5.000$ haben (aufgetreten beim Fall von 20.000$ bis 15.000$), auch wenn der Kontostand des Händlers nie im Minus war.
 

EBS:  „Electronic Brokerage System“, das elektronische System, auf dem Großbanken miteinander handeln. Es wird als letztendlicher Indikator für Preise gesehen, zu denen wirklich gehandelt wird, zumindest für EUR/USD und USD/JPY.
 

Forex:  Kurzform von "Foreign Exchange".   Bezieht sich allgemein auf die Devisenhandelsindustrie und/oder auf die Währungen selber.
 

Fundamental Analyse:  Makro- und Strategie-Festsetzungen, basierend auf allen Kriterien außer der Preisentwicklung selbst. Diese Kriterien enthalten u.a. die wirtschaftliche Verfassung des Landes, das die Währung repräsentiert, Geldpolitik und andere grundlegende Elemente.
 

Geld-Brief-Spanne (oder „Spread“): Die Differenz, gewöhnlich in Pips, zwischen dem Nachfrage- und Angebotspreis. Ein kleinerer Spread ist besser für den Händler.
 

Geld-Kurs (Nachfrage): Preis, zu dem Händler/Broker zu kaufen bereit ist.
 

Haltekosten – auch „Zinsen“ oder „Premium“: Die Kosten für das Halten einer offenen Position – oft notiert in Dollar oder Pips pro Tag.
 

Leverage/„Hebelwirkung“:  Die Höhe, ausgedrückt als ein Vielfaches, bei der das „Notional“ (Nominalwert) die benötigte Margin zum Handel übersteigt. Zum Beispiel, wenn das „Notional“ (wir verweisen hiermit auch auf „Lot-Größe“ und „Vertragswert“) bei 100.000$ liegt und die nötige Margin bei 2.000$, kann der Händler mit 50facher Hebelwirkung handeln (100.000$/2.000$).
 

Limit: Ein Auftrag, bei einem festgelegten Preis zu kaufen, wenn der Markt sich nach unten bewegt oder zu verkaufen, wenn der Markt sich nach oben bewegt.
 

Liquidität:  Eine Funktion des Volumens und der Aktivität auf dem Markt. Es ist die Effizienz, mit der Positionen gehandelt und Aufträge ausgeführt werden können. Ein liquider Markt wird öfter Preisnotierungen und zu einer kleineren Geld-Brief-Spanne vermitteln.
 

Margin:  Die Höhe an Geldmitteln, die in einem Kundenkonto benötigt werden, um eine Position zu öffnen oder eine offene Position zu halten. Zum Beispiel bedeutet 1% Margin, dass 1.000$ an eingezahlten Geldmitteln für eine 100.000$-Position gebraucht werden.
 

Margin Call:  Eine Anforderung des Brokers, mehr Geld einzuzahlen, um eine offene Position zu halten. Manchmal bedeutet ein „Margin Call“, dass die Position, die nicht genug Geldmittel besitzt, einfach vom Broker geschlossen wird. Diese Prozedur ermöglicht dem Kunden, Verluste oder einen negativen Kontosaldo zu vermeiden.
 

Marktauftrag: Ein Auftrag, um zum aktuellen Angebotspreis zu kaufen(„Billigst“).
 

Pip: Die kleinste Preisstufe in einer Währung. Oft in den Future-Märkten auch „Ticks“ genannt. Zum Beispiel ist – in EUR/USD – eine Bewegung von 0.9015 zu 0.9016 ein Pip. In USD/JPY ist eine Bewegung von 128.51 zu 128.52 ein Pip.
 

Premium – auch „Zinsen“ oder „Haltekosten“: Die Kosten für das Halten einer offenen Position – oft notiert in Dollar oder Pips pro Tag.
 

Spot-Forex: Oft auch „Interbank“-Markt genannt. Bezieht sich auf Währungen, die zwischen zwei Parteien gehandelt werden, oft Großbanken. Spot-Forex wird generell auf Margin gehandelt und ist der Primärmarkt, auf den das Augenmerk dieser Website gerichtet ist. Allgemein liquider und weiter verbreitet als der Handel von Währungsfutures, besonders von Institutionen und professionellen Geld-Managern.
 

Stop: Ein Auftrag, nur dann zu kaufen, wenn der Markt zu einem bestimmten Preis hochgekommen ist oder zu verkaufen, wenn der Markt zu einem bestimmten Preis runtergekommen ist.
 

Technische Analyse: Eine Analyse bezogen auf die Preisbildung am Markt – um Handelsentscheidungen zu entwickeln, unabhängig von grundlegenden Faktoren.
 

Tick: Die kleinste Preisstufe (Preisänderung) in einem Future oder CFD-Kurs. Oft in den Devisenmärkten auch „Pips“ genannt. Zum Beispiel ist – in Dow Jones Industrials – eine Bewegung von 9645 zu 9646 ein Tick. In S&P 500 ist eine Bewegung von 1004.50 zu 1004.51 ein Tick.
 

Währungsfutures: Futures-Kontrakte, die an der Börse gehandelt werden. Die typischste davon: Chicago Mercantile Exchange (CME), ebenfalls notiert in der Währung im Verhältnis zum US-Dollar. Die Parameter der Futures-Kontrakte sind von der Börse standardisiert.
 

WÄHRUNGSPAARE:
 

Symbol     Währungspaar     Handelsterminologie
GBPUSD   Britische Pfund / US Dollar   „Cable"
EURUSD   Euro / US Dollar   „Euro"
USDJPY   US Dollar / Japanische Yen   „Dollar Yen"
USDCHF   US Dollar / Schweizer Franken   „Dollar Swiss", oder „Swissy"
USDCAD   US Dollar / Kanadische Dollar   „Dollar Canada"
AUDUSD   Australische Dollar / US Dollar   „Aussie Dollar"
EURGBP   Euro / Britische Pfund   „Euro Sterling"
EURJPY   Euro / Japanische Yen   „Euro Yen"
EURCHF   Euro / Schweizer Franken   „Euro Swiss"
GBPCHF   Britische Pfund / Schweizer Franken   „Sterling Swiss"
GBPJPY   Britische Pfund / Japanische Yen   „Sterling Yen"
CHFJPY   Schweizer Franken / Japanische Yen   „Swiss Yen"
NZDUZD   Neu Seeland Dollar / US Dollar   „New Zealand Dollar" or „Kiwi"
USDZAR   US Dollar / Südafrikanische Rand   „Dollar Zar" oder „South African Rand"
Gold   Spot Gold (XAU)   „Gold"
Silver   Spot Silver (XAG)   „Silver"