Optionshandel verstehen

Wie arbeiten Optionen

Optionen sind ein extrem-vielfätiges Instrument. Da Optionen weniger als der Basiswert (Underlying) kosten (in diesem Fall das Währungspaar), bieten die Optionen einen Handelsansatz mit hohem Hebel an, der das gesamte Risiko einer Transaktion begrenzen kann. Der Optionskäufer hat ein Recht und der Optionsverkäufer hat eine Verpflichtung. Der Optionskäufer hat das Recht aber nicht die Verpflichtung der Basiswert (Underlying) zu einem bestimmten Preis vor dem Ablauftermin zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Es gibt zwei Optionstypen: Calls und Puts. Call-Optionen gewähren den Käufer das Recht der Basiswert (Underlying) zu kaufen. Put-Optionen gewähren den Käufer das Recht der Basiswert (Underlying) zu verkaufen. Es ist sehr wichtig sich mit den Charakteristika der beiden Typen vertraut zu machen. Alle Strategien, die Sie ab jetzt lernen, hängen von Ihrem vollständigen Verständnis dieser beiden Optionstypen ab.

Es gibt keine Marginforderungen im Optionshandel, weil das Risiko beim Kauf einer Option auf dem Preis der Option begrenzt wird. GCI's Online-Handelssytem ermöglicht den Kauf und Liquidierung dieser Positionen.

Um Optionen zu handeln, sollten Sie die Fachterminologie des Optionsmarktes kennen. Der Preis zu dem der Basiswert (Währung) gekauft oder verkauft werden kann, wenn die Option ausgeübt wird, ist der Ausübungspreis (oder strike price). Optionen sind mit verschiedenen Ausübungspreisen, die über oder unterhalb des aktuellen Preises liegen können, erhältlich.

Das Datum, an dem die Option abläuft, wird Ablauftermin oder Ablauf genannt. Der Ablauftermin wird vom GCI-Kunde bestimmt, bevor der Preis der Option errechnet wird und die Option gekauft wird.

Der Preis einer Option wird Prämie (Premium) genannt. Die Optionsprämie wird von verschiedenen Faktoren wie der Optionstyp (Call oder Put), der aktuelle Preis des Basiswertes (Währungspaar), der Ausübungspreis (strike price) der Option, die Laufzeit und der Volatilität bestimmt. Die Optionsprämie wird auf der Basis der Anzahl der Lots kalkuliert. Der Kauf einer Option bedeutet eine Belastung in Höhe der Prämie auf dem Handelskonto des Käufers. GCI's Handelssoftware wird die Prämie in Form von “Optionspreise” (die Kosten in Pips einer Option) und “Optionskosten” (den gesamten geldmässigen Betrag der Optionskosten) notieren.

Zusammenfassung: Wie arbeiten Optionen

  1. Optionen geben den Käufer das Recht den Basiswert zu kaufen oder verkaufen
  2. Wenn man eine Option kauft, hat man keinen Pflicht der Basiswert zu kaufen oder verkaufen. Man hat einfach das Recht es zu tun.
  3. Optionen sind während einer bestimmten Zeit gültig. Nach dieser Zeit werden die Optionen ablaufen und der Käufer verliert das Recht den Basiswert zu einem spezifierten Preis zu kaufen oder verkaufen.
  4. Optionen werden zu lasten des Käufers gekauft (Prämie).
  5. Optionen sind mit verschiedenen Ausübungspreisen, die den Preis des Basiswertes repräsentieren, erhältlich.
  6. Der Preis einer Option wird Optionsprämie (Premium) genannt. Der Preis ist das Ergebniss aus einer Reihe von Einflussfaktoren wie der Optionstyp, dem aktuellen Preis des Basiswertes, dem Ausübungspreis der Option, Restlaufzeit und Volatilität.
  7. Optionen werden zur Zeit auf alle wichtigen Währungspaare auf den Standard-Forex- und Mini-Forex-Handelskonten von GCI angeboten

Fortsetzung: Wie kann man Optionen benutzen >