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Risikokontrolle
Die Risikokontrolle ist einer der wichtigsten Faktoren des erfolgreichen Handelns. Während es vom Gefühl her ansprechender ist, das Augenmerk auf den Gewinn des Handelns zu richten, sollte jeder Händler preislich wissen, wie viel er bereit ist, bei jedem Geschäft zu verlieren, bevor er Verluste einschränkt, und wie viel er bereit ist, in seinem Konto zu verlieren, bevor er Transaktionen abschließt und neu bewertet.
Das Risiko wird hauptsächlich auf zwei Arten kontrolliert: Man beendet verlierende Geschäfte, bevor die Verluste ihre vorher bestimmte Toleranzgrenze erreichen (oder „Verluste einschränken“) und man begrenzt die für ein Konto vorgeschriebene „Hebelwirkung“ oder Positionsgröße, die sie handeln.
Verluste einschränken
In seiner Anfangszeit wird der Händler zu oft besorgt über auftretende verlustreiche Geschäfte sein. Darum sammelt er Verluste in der Hoffnung, dass der Markt sich ändert und die Verluste sich in Gewinne umwandeln.
Fast alle erfolgreichen Handelsstrategien enthalten eine disziplinierte Prozedur, um Verluste einzuschränken. Wenn ein Händler bei einer Position unten ist, kommen viele Emotionen ins Spiel, die es schwierig machen, Verluste beim richtigen Level „abzuschneiden“. Die beste Praxis ist es, vor dem Handel zu entscheiden, wo Verluste beschränkt werden sollen. Dies wird dem Händler deutlich machen, wie viel er bei dem Trade maximal verlieren kann.
Das andere bedeutende Element der Risikokontrolle
ist das allgemeine Kontorisiko. Mit anderen Worten: Der Händler sollte wissen, wie viel
er von seinem Kontostand verlieren kann, bevor er Transaktionen abschließt und seine
Strategie neu einschätzt. Wenn Sie ein Konto mit 2.000$ eröffnen, sind Sie bereit,
alles zu verlieren? Oder 1.000$? Genau wie bei der Risikokontrolle beim individuellen Handel,
ist es auch in diesem Fall wieder wichtig, sich für einen Level zu entscheiden und dort zu
bleiben.
Positionsgröße ermitteln
Bevor Sie ein Handelsprogramm starten, sollten Sie die größte Verlusttoleranz des Kontos festsetzen, die jederzeit pro Lot auftreten kann (informieren Sie sich über „Drawdown“ im Glossar). Vermuten wir zum Beispiel, dass Ihre definierte Verlustgrenze bei 30 Pips liegt. Das überträgt sich auf ungefähr 300$ pro 100.000$ Positionsgröße. Weiterhin vermuten wir, dass die 100.000$-Positionsgröße gleich einem Lot ist. Fünf aufeinanderfolgende Verlust-Geschäfte ergeben einen Verlust von 1.500$ (5 x 300$) – eine schwierige Periode, aber nicht unerwartet über einen langen Zeitraum. Für ein 10.000$-Konto überträgt sich das zu einem 15%-Verlust.
JDarum – sogar, wenn es möglich ist, 5 Lots oder mehr mit einem 10.000$-Konto zu handeln – empfiehlt diese Analyse, dass der resultierende „Drawdown“ zu groß wäre, denn 75% oder mehr des Kontostandes würden ausgelöscht werden.
Jeder Händler sollte ein Gefühl für das Verlustmaximum pro Lot haben, und dann die gewünschte Handelsgroöße für eine gegebene Kontogröße, die tolerierte Drawdowns erreicht, bestimmen.






